Der erste Erfahrungbericht einer Kundin ist direkt ein wahrer Comedy-Knaller...

Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, aber lesen Sie selbst:

 

(die Bezeichnungen der Übungen wurden von uns unkenntlich gemacht)

"So, der Anfang ist gemacht, die Datei ist runtergeladen, auf meinem PC gespeichert und auch schon ausgedruckt.

Noch bin ich im Büro und muss mich fürs Erste damit begnügen, die 56 Seiten schon mal durchzulesen.

Ich bin neugierig und starre wie gebannt auf meinen Monitor.

Leute, die an meinem Büro vorbei gehen, denken wahrscheinlich, ich brüte über irgendeinem ganz komplizierten Vorgang :-) 

Aber das, was ich da lese, klingt eigentlich ganz einfach.

Dann endlich Feierabend. Ich flitze nach Hause und überfalle dort erst mal meinen Freund damit, dass fürs Abendessen jetzt erst mal keine Zeit ist, ich muss einen Vertrag aufsetzen. Okay, der denkt natürlich, dass ich nun vollkommen durchgedreht bin, lässt sich dann aber alles ausführlich erläutern.

Er grinst nur und ist skeptisch.

Ob er es dann wirklich gut meint oder einfach nur Hunger hat? Ich weiß es nicht. Ich nehme jedenfalls seinen guten Rat an und warte mit dem Start bis zum Wochenende, wenn etwas mehr Zeit ist, sich mit den Übungen und dem ganzen Atmen vertraut zu machen.

Ausrede? Vielleicht.
 
Aber am Samstag starte ich dann hoch motiviert. Der Vertrag wird aufgesetzt und im Schlafzimmer an der Spiegel-Schranktür angebracht.

Und dann geht's richtig los.

Ich stelle mich in Position, mein Freund liest vor.
 
Atmen:

Ans Atmen ist erst mal nicht zu denken. Mein Freund hat noch nie etwas von Qi Gong etc. gehört und erfindet beim Vorlesen ganz neue Wortkreationen.

Ich ersticke also erstmal fast vor Lachen.

Dann versuche ich tief einzuatmen  -  und komme bis vier.

Wow, bin ich schlecht.

Außerdem stelle ich fest, dass ich beim Ausatmen meinen Bauch rausstrecke.

Wie paradox ist das denn??? Okay, da muss ich wohl noch ein bisschen dran arbeiten. Gut zu wissen.


 
Helicopter:

Keine anstrengende Übung, aber sie macht Spaß und stimmt mich positiv auf das Training ein. Leider spüre ich keinen Energiefluss an den Handflächen.
 

R... C...:

Ich habe ein ziemliches Hohlkreuz (und dazu auch noch einen dicken Hintern :-)) und darum bekomme ich meine Lendenwirbel nicht ganz auf den Boden.

Ich versuche es soweit es eben geht, hebe Beine und Kopf an und staune über die zitternden Bauchmuskeln nach der zweiten Wiederholung.

Naja, immerhin scheine ich dort Muskeln zu haben...

Nach vier Wiederholungen bin ich überzeugt davon, mich nie wieder vom Boden erheben zu können.


 
P... C...:

Oh nein, noch eine Bauchübung? Ich will nicht.

Aber ich habe ja schließlich einen Vertrag.

Ich beiße die Zähne zusammen und schaffe tatsächlich fünf Wiederholungen.

Ich bin ein bisschen stolz auf mich.


 
R... M...S...:

Wow, was für eine tolle Übung. Ich kann auf den ersten Blick nicht erkennen, dass sie mich in Punkto Fettverbrennung etc. irgendwie weiterbringt, aber ich liebe sie von der ersten Wiederholung an.

Meine verspannten Schultern schreien erst auf, aber schon bei der zweiten Wiederholung spüre ich, wie alles locker und entspannt wird.


 
T... P...:

Diese Übung lasse ich mir 3x vorlesen und 2x die Bilder zeigen. Ich bin sicher, dass ich mir die Schultern auskugeln oder das Kreuz durchbrechen werde. Aber ich fange mutig an.

Meine Arme sind ein wenig kurz und ich kann die Hand in der Ausgangsposition nicht ganz so flach auflegen, wie auf den Bildern gezeigt.

Aber es geht trotzdem. Und es geht erstaunlich gut.

In meinen Beinen zieht's und die Arme zittern.

Aber ich bekomme die 3 "geforderten" Wiederholungen hin.

"Prima", denke ich.


 
H... P...:

Ich liege auf dem Bauch, drücke meinen Oberkörper nach oben, hebe die Hüfte, senke den Kopf... und falle wie ein nasser Sack mit dem Oberkörper wieder nach unten.

Spätestens jetzt denke ich nicht mehr "Prima".

Arme langsam beugen und quasi 'durchtauchen', wie es mein Freund beschreibt?

Sorry, das funktioniert nicht.

Meine Ärmchen sind leider nicht in der Lage das mitzumachen.

Mmh, ich wandle den Abschluss der Übung zunächst mal so ab, dass ich meinen Oberkörper einfach wie bei normalen Liegestütz absenke. Das geht besser.


 
S... P...:

Klasse, Übung sofort begriffen, locker durchgeführt und auf Anhieb 50 Wiederholungen geschafft.

Mh, clever aufgebaut, dieses Programm.

Sollte man mal ein Frusterlebnis mit einer Übung haben, kommt sofort der Erfolg hinterher. Nicht schlecht. Die Übung mag ich.


 
M... B...:

Tja, das klingt ja erst mal ganz niedlich und harmlos. Aber dann...

Die Schlagbewebung mit den Armen fühlt sich wieder ganz toll für meine Schultern an.

Meine Oberschenkel fühlen sich nicht annähernd so toll an.

Aber ist ja auch kein Wunder: keine Muskeln und dann schön tiiieeef stehen  -  das muss ja weh tun.

Aber ich habe es ja so gewollt und ich weiß ja wofür ich es tue.


 
H... S...:

Ach, wenn wir Frauen doch nur einmal hören könnten. Aber nein, der Übermut muss ja unbedingt mit mir durchgehen und trotz totaler "Untrainiertheit" verausgabe ich mich gleich vollkommen, weil mir die Übung so gut gefällt.

Am nächsten Tag bekomme ich die Quittung  -  das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht.

Und mir bleibt nur der Trost "Der Cardio- und Fettverbrennungseffekt dieser Übung ist ..... immens hoch."

Ja, so fühlt es sich auch irgendwie an.


 
Qi Gong B... & T...:

Entspannung pur!
 
 
 
Nachdem ich nun mittlerweile einige Durchgänge des Programms hinter mir habe, hat sich an meinem Gewicht leider noch nichts verändert, aber meine Kraft und Ausdauer haben sich schon enorm verbessert.

Meine sonst ständig verspannten Schultern sind viel lockerer und entspannter und sogar das Atmen bekomme ich jetzt richtig hin.

Ich bin sehr gespannt, was sich in den nächsten Wochen noch so alles tut.

Ich bin übrigens dazu übergegangen, das Programm abends zu absolvieren, da 05:30 Uhr Aufstehen schon früh genug für mich ist. Den Wecker noch 15-20 Minuten eher zu stellen, das bringe ich nicht fertig.

Jetzt mache ich es immer sofort, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Aber wirklich sofort. Nicht erst etwas anderes tun oder gar hinsetzen. Und so schaffe ich mir meinen Übergang vom anstrengenden Job-Alltag zum Feierabend.

Das hat sich wirklich bewährt.

Nach dem Programm habe ich alle Anstrengungen / Ärgernisse etc. abgeschüttelt und vergessen und kann ganz entspannt den Abend genießen.
 
Das soll es für heute gewesen sein, vielleicht melde ich mich mit einem neuen Bericht mal wieder.
 
 
Viele Grüße
Tanja

 


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